Folge 26 Digital ist anders

Manche Veränderungen sind wunderschön. Deshalb feiern wir am Anfang mal, dass Berlin-Köpenick in Saison 2019/20 einen Erstliga Herrenfußballclub hat. Somit hat die dortige Ökumene neben den sonstigen Gemeinsamkeiten noch ein weiteren Punkt gefunden, über den man sich gemeinsam freut und gleichzeitig gemeinsam in Konkurenz tritt: FC Union Berlin.
Und sonst so? Wir sind mitten in einem Kulturwandel und am Ende wird Kirche anders aussehen. So unsere These. Dazu passen verschiedene Häppchen, die wir präsentieren. Gedanken zur Weiterbildung „Umgang mit älter und kleiner werdenden Gemeinden“. Ein Artikel zur Glaubwürdigkeit von Kirche, der Dietmar in die Hände gefallen ist. Und Inspirationen von Janas Besuch des BarCamps „#digitaleKirche“ in Essen. 
Für alle, die die vorangestellten Themen noch nicht zum Reinhören bewegen können, noch zwei Argumente, die auf jeden Fall zum Anhören bewegen sollten: Nach 26 Folgen wird nun endlich aufgelöst, wer wessen Schatzi ist und Stephan seichte Witze über Namen mag.

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Podcast #25 Muss das alles kompliziert sein?

Wie einfach darf etwas sein und in wie vielen Schattierungen sollte man denken und Glauben? Doch bevor wir darüber reden, tragen wir noch bunte Eindrücke von Reisen und Begegnungen zusammen. Mit dabei El Anatsui, Sandra Roberts, das Kyffhäuserdenkmal und Flundern zum Streicheln.

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Podcast #24 Viel Kirchentag und etwas Böses

Evangelischer Kirchentag

Wieder eine bunte Folge mit vielen unterschiedlichen Themen. Viel Stoff zum Nachdenken hat der 37. Evangelische Kirchentag geliefert. Jana und Dietmar waren mit mehr als 100.000 Teilnehmern in Dortmund dabei und wir reden über ein paar Veranstaltungen, die sie besucht haben. Außerdem bieten wir noch eine Frage zu Feiertagen und Gesellschaft aus Berlin, die auch gut auf den Kirchentag gepasst hätte und blicken auf einen Kommentar zu unserer Folge über das Böse.

Links und Bilder

Kirchentag in Dortmund „Was für ein Vertrauen“

  1. Ofizielle Kirchentagsseite https://www.kirchentag.de
  2. Ein Tweet von Dunja Hayali über ihre Bibelarbeit https://twitter.com/dunjahayali/status/1142017123188953094

Bibelarbeit zu Gut und Böse von Erik Flügge

  1. Bibelarbeit zum Nachlesen: https://www.erikfluegge.de/der-gut-boese-gott
  2. Interview von Steffen Groß mit Erik Flügge auf dem Kirchentag. https://www.kirchentag.de/aktuell_2019/donnerstag/nur_reden_wenn_man_was_zu_sagen_hat/
  3. Diskussion bei Instagram https://www.instagram.com/p/BzcyKiBIDU4/
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Gemeindesaal mit Buntglasfenstern und leeren Stühlen und Tischen. Im Vordergrund "heilig.Berlin Podcast" Logo. Foto: Stephan Hartmann

Berliner Zwischentöne

Eine bunte Folge

„Berliner Zwischentöne“ haben wir Folge 23 genannt, weil wir diesmal Themen ins Auge fassen, die in Berlin diskutiert werden, aber nicht die Schlagzeilen füllen. Mit „Re:publica“, „30 Jahre ökumenische Versammlung in der DDR“, „Jenseits von Eden“ im Senatssaal der Humbold Uni, was mit Ambiguitätstolereanz, was mit Wahl und was mit Segen.

Links

„Re:publica“ 2019

Jana war bei der Gesellschaftskonferenz „ Re:publica “ . Ihre Top Links:

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Drei Diskutanten und ein Moderator bei der Podiumsdiskussion von "Was glaubst du?" am 13.04.2019 Foto: Dietmar Päschel

Adventistische Zukunft mit Innovation, dem ganzen Menschen, weniger Institution und mehr offenen Fragen?

Ein Rückblick auf „Was glaubst du? – Erster Teil “ in Berlin-Zehlendorf

„Meine aktuelle Antwort lautet: Weil das Gras woanders auch nicht grüner ist.“ Kerstin, eine der drei ReferentInnen bei „Was glaubst du?“ am 13. April 2019, antwortet auf ihre selbstgestellte Frage, warum sie Adventist sei. Dann fügt sie an: „Das wäre mir früher wahrscheinlich viel zu wenig gewesen. Da waren mir Wahrheitsaspekte viel wichtiger.“

Neben Kerstin tragen David und Matthias auf dem Podium ihre Impulsreferate vor, was für sie „adventistische Identität“ in Zukunft ausmachen könnte. Alle drei sind sie irgendwas über dreißig, engagierte Gemeindeglieder in verschiedenen Berliner Adventgemeinden und sie verbindet, dass niemand von ihnen in einer adventistischen Familie aufgewachsen ist.


Drei unterschiedliche Wege

Zu Beginn ihrer Referate bieten alle einen kurzen Einblick, wie es bei Ihnen dazu kam, dass sie Mitglieder der „Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten“ geworden sind.

Da ist der eine, der sich inhaltlich mit den offiziellen Glaubensüberzeugungen und verschiedenen Grundlagen auseinandersetzt, sich übers Internet informiert und erst nach dieser Beschäftigung gezielt eine adventistische Ortsgemeinde aufsucht. Dort stellt er fest, dass er die adventistische Theorie liebt, aber bei manchem Gemeindeglied sich mehr Begeisterung für diese Theorie wünschen würde.

Und es gibt den anderen, der sich wegen seiner sozialen Kontakte das erste Mal in einer adventistischen Ortsgemeinde wiederfindet. Und als er sich dann später für eine Taufe entscheidet und vom Gemeindeausschuss gefragt wird, ob er zu den (damals noch) 27 Glaubenspunkten steht, da kann er nicht voll und ganz zustimmen. Auf die Frage „akzeptierst du Ellen White als Prophetin?“ antwortet er: „Das kann ich schlecht beurteilen, weil ich da nicht dabei war. Aber der Punkt ist für mich auch nicht so wichtig.“

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